Als thermisches Trennverfahren hat das Laserstrahlschneiden seinen festen Platz in der industriellen Fertigung. Mit Laserschneiden hergestellte Teile können in der Regel ohne Nacharbeit verwendet werden. Besonders im Dünnblechbereich ist die Schnittgüte sehr gut. Nach DIN 2310 Teil 5 beträgt beispielsweise für Güte I die Rauhtiefe Rz max. 36 μm bei einer Blechdicke von 2 mm und in Toleranzklasse K darf für ein Nennmaß bis 30 mm die Abweichung nur ± 0,12 mm betragen.
Im Gegensatz zum Brennschneiden oder auch zum Plasmaschneiden ist die Wärmeeinflusszone sehr eng begrenzt, wodurch Verzug oder großflächige Gefügeveränderungen gering sind.
Beim Laserstrahlschneiden dient der Laserstrahl als Energiequelle. Durch die hohe Energiedichte des fokussierten Laserstrahls wird das Material auf Entzündungs-, Schmelz- oder Verdampfungstemperatur erwärmt und die Schmelze, die Metalldämpfe und die Schlacke werden durch einen Schneidgasstrahl aus der Schnittfuge geblasen.
Unsere Laserschneidanlagen von TRUMPF sind mit CO2-Lasern von 2.200 bis 6.000 Watt ausgerüstet. Eine Vielzahl von innovativen Technologien sorgt bei diesen Anlagen für kurze Bearbeitungszeiten und höchste Werkstückqualität. Wir können für jeden Anwendungsfall die günstigste Maschine einsetzen. Durch ein lineares Antriebskonzept können maximale Achsgeschwindigkeiten von 300 m/min erreicht werden. In der Praxis bedeutet dies, dass in weniger als einer Sekunde der Laserschneidkopf jeden Punkt im Arbeitsbereich erreichen kann. Mit unserem leistungsstärksten Laser dringen wir beim Laserschneiden in den Hochleistungsschneidbereich von 40 m/min vor.
Auf unseren Anlagen schneiden wir Bleche bis zu folgender Dicke:
Beim Laserschneiden stellen nicht nur die erreichbaren Maximalwerte eine Herausforderung dar, sondern bei kleinen Teilen mit komplizierten Konturen kommt es auch auf eine hohe Präzision an. Mit unseren Anlagen sind wir in der Lage, kleinste Löcher mit einem bedeutend kleinerem Durchmesser als die Materialdicke zu schneiden.
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